„Warum funktioniert denn die Heizung nicht mehr?“

Diese Frage wird mir auf Arbeit mittlerweile desöfteren gestellt.

Sicherlich war der Monat Mai nicht DER Wonnemonat, wie er so oft dargestellt wird: Viel zu nass, zu sonnenscheinarm, aber – trotz des teilweise sehr kühlen Temperaturverlaufs – durchschnittlich warm/kalt.

Mittlerweile haben wir den 2. Juni 2013 und es kommt immer noch die Frage auf, weshalb die Heizungen nicht mehr funktionieren. Auf die Frage, welche Temperatur denn in der Wohnung gerade gegeben ist, werden die Mieter sehr einfallsreich: Von 12-16 Grad ist alles dabei (womöglich verfügen die Mieter über einen Internetanschluss und haben gegoogelt). Wenn man darauf hinweist, dass in den vergangenen Tagen die Tiefsttemperaturen die 12-Grad-Grenze nicht unterschritten haben (nach drei Nächten in Folge werden die Heizungsanlagen wieder eingeschaltet) bekommt man entweder ein „Woher wollen Sie denn das wissen?!?!“ oder ein Geräusch zu hören, was dem Auflegen des Hörers gleich kommt.

Nun könnte man sich fragen, was einige Leute mit ihrer Wohnung anstellen. Lassen sie den ganzen Tag den Kühlschrank offen?

An kühlen Tagen ist bewusstes Lüften das A und O für ein Auskommen ohne Heizung in den Sommermonaten. Anstatt an solchen Tagen den ganzen Tag das Fenster sperrangelweit offen zu lassen wird Stoßlüftung empfohlen. Sobald es draußen wieder wärmer wird, können auch länger Balkontür und Fenster offen bleiben.

Das schont das Portemonaie, die Umwelt sowie meine Kollegen und mich – letztendlich sind wir die erste Anlaufstelle, wo man sich dann wieder über die hohe Nebenkostenabrechnung auslässt.

Übrigens: Ich hab die Heizkörper seit Mitte April aus und habe hier kuschelige 18-20 Grad in der Wohnung – und das, obwohl in einigen Räumen das Fenster Tag und Nacht offen ist.

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