Warum der weiße Rauch eigentlich schwarz sein sollte…

Der neue Papst ist gewählt. Während sich die römisch-katholischen Anhänger (1,2 Mrd weltweit) über ein neues Kirchenoberhaupt freuen, fragt sich die schwul-lesbische „Gemeinschaft“, in welchem Jahrhundert die Kirche hängen geblieben ist.

Wie kann man eine Person wählen, die sich gegen die Gleichstellung aller Menschen dieser Erde einsetzt und gegen die Abtreibung (hier ist das Ergebnis eines sexuellen Übergriffs gemeint) ist. Auch ist diese Person gegen die Verwendung von Kondomen. Kurzum: Man ist gegen alles, was die heutige Gesellschaft bunt erscheinen lässt – die sexuellen Übergriffe meine ich damit natürlich nicht.

Die Kirche klagt, dass immer mehr aus dieser austreten. Gedanken hat man sich über das „Warum“ anscheinend noch nicht gemacht. Warum auch? Die Glaubensanführer haben ihr Leben ohnehin hinter sich und denen kann es eigentlich egal sein, was nach ihnen kommt. Und mit den Milliarden, die hierzulande in diese Glaubensgemeinschaft gepumpt werden, lässt es sich doch trotzdem noch gut leben, oder?

Zum Glück sind nicht alle Glaubensanhänger der selben Meinung wie der jeweils amtsinhabene Papst (z. B. Homosexualität = unnatürlich/krank). Ansonsten hätten wir womöglich wieder Zustände wie in den 30er/40er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

In diesem Sinne: Auf geht’s in eine neue Diskriminierungsrunde. (Warum kann man den Papst eigentlich nicht anzeigen?)

Wen es interessiert: Der neue Papst, Franziskus I., hat seine Wurzeln in Italien, in Deutschland studiert, lebte bis jetzt in Argentinien und heißt mit bürgerlichem Namen Jorge Mario Bergoglio.

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