Deutsche Sprache, schwere Sprache…

Kaum aus dem Urlaub zurück (unter anderem auch ein Grund, weswegen ich hier längere Zeit nichts geschrieben habe) wird man vom alltäglichen Wahnsinn auf Arbeit wieder eingeholt. Die lieben Mieter gaben einem das Gefühl, während der 2,5 Wochen völlig verblödet und nicht mehr der deutschen Sprache mächtig zu sein. Oder sie wollten einfach nur austesten, wie fit man in einer sogenannten Telefonzentrale noch ist.

Ich: „Nennen Sie mir mal bitte Ihre Mietvertragsnummer.“
Mieter: „Sie wollen meine Telefonnummer? 017xxxx.“
Ich: „Nicht Ihre Handynummer…Ihre Mietvertragsnummer bitte.“
Mieter: „Ich hab Sie Ihnen doch gerade gegeben!“
Ich: „Das war Ihre Handynummer. Mit der kann ich aber Ihre Daten nicht aufrufen.“
Mieter: „Dann nochmal von vorn: 017xxxx.“

Oder:

Mieter: „Herr ‚Müller‘ ist schon auf dem Weg zu uns und ich wollte wissen, ob er schon unterwegs ist.“
Häää?

Oder:

Mieter: „Mein Elektroherd mit Gas funktioniert nicht mehr!“
Ich: „Haben Sie einen Gas- oder einen E-Herd?“
Mieter: „Na das Elektroherd unten im Gasherd ist kaputt.“ (O-Ton Mieter!)
Da denkt man sich „Danke für die Antwort“ 🙂

Es hat ungefähr zehn Minuten gedauert, bis man herausgefunden hat, was der Mieter eigentlich wollte (der Backofen vom E-Herd hat nicht mehr funktioniert).

Hätte meine Lieblingskollegin und Mobbingqueen nicht hinter mir gesessen, dann hätte ich ihr es in die Schuhe geschoben. So viel Mist an einem Tag hat man wirklich selten. Aber das ist es, was meinen Beruf so liebenswert macht.

In Zukunft wirds wieder mehr zu lesen geben…versprochen 🙂